Seit heute ist die offizielle Final des iPhone OS 3.0 draußen, neben Copy & Paste gehören sicherlich MMS-Support und das sog. „Tethering“, also der Einsatz des iPhones als Bluetooth-UMTS-Modem, zu den besten neuen Features.
Um dein iPhone für Tethering freizuschalten, besuche http://www.benm.at/HELPmit dem iPhone-Browser, wähle deinen Netzbetreiber dort aus, und dir wird die entsprechende mobileconfig direkt auf dein iPhone geschickt.
MMS-Einstellungen gibt’s dort auch (zum Abtippen). Bevor die MMS-Funktionalität freigeschaltet ist, musst du dein iPhone nach dem Eintragen der Settings neu starten.
Mit einem italienischen, simlockfreien iPhone sowie einer deutschen simyo-Simkarte mit 1GB-Datenpaket läuft beides wunderbar. Is dit schön.
PS: Sollte dein Software-Update mit der Fehlermeldung -9807 unter MacOS fehlschlagen, schau doch mal, ob du nicht den ocspd-Prozess mit LittleSnitch geblockt hast. Der muss nämlich ins Netz dürfen, damit das Update funktioniert.
In den frühen 1960ern das erste Mal von der Great Wall Plastic Factory / Hong Kong produziert, ist die Diana+ mittlerweile eine Mittelformat-MILF auf dem Gebiet der Lomografie.
Jetzt habe ich das wunderbare Diana+ Deluxe Kit entdeckt!
Enthalten ist quasi alles, was das Herz eines Lomografen begehrt: Fünf Objektive, darunter ein Ultra-Weitwinkel, ein Fisheye, ein Soft-Tele, dann gibt’s einen Splitzer (variable Blende vor dem Objektiv für Mehrfachbelichtungen), einen Diana+ Flash mit 12 Farbfiltern, Blitzschuh-Adapter, Kabelauslöseadapter, und, ganz wichtig, eine 35mm-Film-Rückwand, die aus der Mittelformat-Diana eine Standardfilm-Diana macht.
Der Italiener Gabriele Paolini ist Weltrekordhalter in der Disziplin Broadcast-Invasion*, er schleicht sich, so oft er kann, in Live-Übertragungen, und macht seine Moves im Hintergrund. ~20.000 Mal. Cool.
Anfangs tat er das laut des englischen Wikipedia-Artikels wohl, um auf das immerwährende AIDS-Problem und entsprechende Verhütungsmittel aufmerksam zu machen, aber ich denke, da ist auch einfach ’ne ganze Menge Spaß an der Sache dabei.
Kann auf jeden Fall bei mir pennen, wenn er mal in Berlin ist.
Leider lassen wir uns die Freiheit, die uns das Internet eigentlich bietet, Stück für Stück nehmen. Ich möchte mich jetzt nicht über die Vorratsdatenspeicherung übergeben, geschweige denn über Zensur-Rechtfertigungen und vorgeschobene Argumente, stattdessen mache ich auf folgendes Gerätchen aufmerksam:
Der JanusPA (Privacy Adapter), kaum größer als ein Stück Kernseife neben einer Dr. Pepper-Dose, ist ein feines Stück Hardware mit zwei RJ45-Buchsen, welches Du zwischen das Internet und deinen Rechner klemmst – und ab sofort wird jede TCP-Verbindung über das TOR-Netzwerk on-the-fly anonymisiert (oder auch via OpenVPN, wenn Du hast/möchtest).
Strom bekommt der JanusPA entweder via USB, oder mithilfe eines kleinen Netzteils.
Lass se loggen, was se wollen. Für 200$ inkl. Versand: januspa.com
P.S.: Hier gibt’s übrigens kostenlose Zensursula-Shirts!
Sehr interessant finde ich, auf welche Art in Saudi-Arabien Zensur betrieben wird:
Wer, außer Mariah Carey, kann von sich schon behaupten, ein original saudisches, passgenau auf den Körper geschneidertes, Polohemd zu besitzen? Mit solch einem schönen Kragen noch dazu?
Auch in Riad lässt sich gut Klamotten-Shoppen, hahaha.
Noch einer?
Hauptsache, die Schulter schwillt dabei nicht an. hahahahaha
Für tolle T-Shirts würd‘ ich mein letztes Hemd geben. Jetzt habe ich T-Post gefunden, the latest Hemd im Abonnement:
T-Post ist ein T-Shirt-Abo aus Schweden, du krist für 26€ / Stück (inkl. Porto) alle ~sechs Wochen ein T-Shirt zugesandt, designt von einem Künstler, beeinflusst durch und innen bedruckt mit ’nem current news item.
Allein, dass der fabelhafte Ian StevensonAusgabe #31 gestaltet hat, ist für mich Grund genug.
Die Shirts sind übrigens 2001er American Apparels, also super.
Von meiner lieben Mama habe ich den Link zum Akinator bekommen, einem schier allwissenden Dschinn aus der AJAX-Wunderlampe.
Das Spielprinzip besteht darin, dass Du dir irgendeine reale oder fiktive Person ausdenkst, und dem Akinator ein paar Fragen zu ihr mit fünf Stufen zwischen Ja und Nein beantwortest – er stochert stochastisch und errät sie. Wirklich! Mit erstaunlich hoher Treffsicherheit, und meist mit unter 15 Antworten.
Natürlich darf man auch mithelfen, die Sinne des Akinators zu schärfen, indem man nach erhaltener Antwort die Richtigkeit gegebenenfalls bestätigt, ansonsten die korrekte Antwort eingibt.
Man mag ja von viralem Marketing halten, was man will, aber manchmal kommen doch echt ganz witzige Dinger dabei raus – so auch dieser Safe-for-Work-Streifen von Diesel.
Tomas Nilsson hat die Schulaufgabe, das Märchen „Rotkäppchen“ neu zu interpretieren, mit Bravour gelöst.
Der wunderbar passende OST ist übrigens von den sehr geilen schwedischen Chipmusikern Slagsmålsklubben (Danke Jeanny!) und heisst „Sponsored by destiny“.
Ab sofort kann man, dank einer von der Mozilla Foundation zur Verfügung gestellten Erweiterung namens Personas, seinen Firefox ohne 3rd-party-Plug-Ins skinnen.
Es gibt bereits viele dunkle Themes in der dortigen Galerie, aber kein vorhandenes helles konnte mich so richtig überzeugen – ich hab deswegen selbst eins gemacht, ziemlich dezent, wie ein Browser-Skin meiner Meinung nach eben sein sollte (namens „odsbutz“, gibt’s hier).
In diesem Zusammenhang auch viele Grüße an die Familie Personnaz!
Genau wie Tob liebe auch ich Pixel, und somit auch ASCII ART. Wenn Dir sowas auch gefällt, schau unbedingt bei
Roy von Superior Art Creations vorbei – er ist sozusagen *der* Senior Counsellor der Shader-Blocks-Tafelrunde, vielleicht erinnert Dich ja sogar die ein oder andere Grafik an deine 56k-Zeit, mit Unmengen von gesplitteten RARsUHARCs und soul-touching Intros und NFOs.
Ich erstarre vor Ehrfurcht.
Auf VBS.tv gibt’s ja so einiges interressantes & unterhaltendes, so auch diese vierteilige Reportage über Michael Davidson, der Kunst auf Microchips erforscht und mit Hochleistungsmikroskopen fotografiert.
µm-Waldo
Diese sogenannten Doodles darf man in seinem Silicon Zoo bestaunen.
Es gibt eine interessante, visuell orientierte Programmiersprache namens Processing, mit der allerlei schöne Sachen angestellt werden. Zum Beispiel Monster:
Seit ein paar Tagen gibt’s die Demo von Microsofts Computer-Band Songsmith. Die Software generiert automatisch Akkorde zum gegebenen Input, und legt, je nach Genre-Wahl (pop, R&B, hip-hop, rock, jazz, und reggae), einen mehr oder weniger passenden Beat in wählbarer Stimmung (joyful, sad, jazzy) drunter.
Screenshot von cnet.com
Wirklich lustig wird das Ganze, wenn man die Vocals bekannter Lieder einspeist, zu denen man vielleicht sogar einen emotionalen Bezug hat, oder zumindest eine Stimmung mit ihnen verbindet.
So rollt gerade eine youtube-Welle mit mal mehr, mal weniger, sehenswerten Songsmith-Interpretationen an, besonders schön fand ich Johnny Cashs Hurt:
..außerdem die perfekte Krisenmanagementapplikation, wie Kulturtechno-Komponist Johannes Kreidler, unter anderem bekannt durch seinen GEMA-Protest (heise, video), in folgendem Video beweist.
Die sechsstündige Demo gibt’s hier zum Download. Viel Spaß…
P.S.: Das dämliche Microsoft-Werbevideo mit vielen Ethnien gibt’s auch noch.
Andreas Varga hat einen neuen Meilenstein seines Chiptune-Players für den Mac releast.
Screenshot von sidmusic.org
Die an iTunes angelehnte Oberfläche von SidPlay 4 ist gut durchdacht und gerade in Verbindung mit der High Voltage SID Collection ein wirklich feines Stück Software.
Bildschirmschoner gibt’s bekanntlich wie Sand am Meer. Um ein Mehr an idle-Atmosphäre genießen zu können, bedarf es akribischer Sandsiebung, hier meine Favourites:
Unter Windows allerdings sind die mitgelieferten Alt-Schüler nicht mehr zeitgemäß, also bitte mehr Sand in die Sanduhr:
Flurry Win32
Matt Ginzton von MaDdoG Software schenkt uns seinen Windows-Port von Flurry. Dieser sieht aber, je nach Grafikchip, von fast genauso bis eher ungenießbar aus.
Das Konzept hinter den gewaltigen, traumhaft vielseitigen, Renderings ist die Antwort auf die Frage, was Computer wohl so träumen mögen. Technisch funktioniert das ganze mithilfe eines während der Saver-Laufzeit aktiven P2P-Verteilungsverfahren, welches die nachtaktiven Rechenknechte kollektiv cluster-träumen und ihre elektrischen Schaffraktale untereinander austauschen lässt. Da dies in MPEG2-Bruchstücken resultiert, ist sowohl ein bisschen Festplatten-Cache (ab einem Gig sinnvoll), als auch eine dicke Pipe (DSL 2Mbit+), erforderlich. Gibt’s übrigens auch für OSX. Vielen Dank an Jan, der mir Electric Sheep gezeigt hat!
Drempels
Außerdem gibt’s noch Drempels von Geisswerks. Obwohl auch dieser, in Echtzeit rendernde, Bildschirmschoner wunderschön anzusehen ist, braucht er wesentlich weniger Ressourcen als die anderen Picks, und soll wohl auch schon auf 0,3-GHZ-Systemen flüssig laufen.
Auch als Desktop-Overlay macht er einige gute Figuren, und man kann sogar seine eigenen Texturen verwenden. Diese sollten natürlich kachelbar sein – ein guter Suchbegriff für flickr oder Google Bilder ist beispielweise „seamless tile“. So hab ich auch mein derzeitiges Drempels-Motiv gefunden.
Update: Um Drempels unter Windows XP lauffähig zu machen, muss man die drempels.exe im Windows-Verzeichnis in drempels.scr umbenennen und ins Windows\system32-Verzeichnis verschieben.
Nur kurz: Ich habe die Windows 7 public beta (Build 7000, derzeit hier kostenlos zum Testen erhältlich) auf meinem EeePC 1000H installiert, und muss sagen, dass diese wirklich sehr snappy und responsive läuft (subjektiv sogar besser als das vorherige XP Pro!).
Zur Installation habe ich einfach die ISO gemountet und aus Windows XP heraus installiert – sonst nicht so meine Art, aber diverse Anleitungen, die Installation von ner USB-HDD zu booten, haben leider nicht gefruchtet (der EeePC hat kein optisches Laufwerk).
Alles, was man sonst noch so zur Installation braucht (Treiber, Hints, und sowas) gibt’s übrigens drüben bei myeee. Schade, dass die beta wohl im Herbst deaktiviert werden wird – freu mich auf die final.
Update: Hier ein funktionierendes how-to zur USB-Stick-Installation mit vorherigem Windows XP.
Sehr cool, was Joshua Allen Harris da macht: Er schneidert Skulpturen aus Plastikplanen und installiert diese auf den Abluftgittern der New York Subway, sodass, immer, wenn eine U-Bahn durchrauscht, Kreaturen an der Oberfläche aufcreepen und die Stadt kurzzeitig in einen aufblasbaren Jurassic Park wandeln. Sieh selbst:
Endlich ein Hardware-Player, der mich voll überzeugt. Der Popcorn Hour A-110 von Syabas ist ein sogenannter „Networked Media Tank“, also ein Internet- und LAN-fähiges Gerät zum Anschluss an den Fernseher, welches Mediendateien aller Art anzeigen und abspielen kann – das behaupten viele Hersteller von ihren Geräten, nur Syabas ist es wirklich gelungen.
Wenn man den Popcorn mit der optionalen internen SATA-Festplatte ausstattet, hat man ein wirklich fast allumfassendes Mediencenter an der Glotze: 1080p upscaling, HDMI, Youtube, Podcasts, Bittorrent, FTP, XviD, x264, MKV, WMV führen meiner Meinung nach die nahezu endlos erscheinende Liste der (tatsächlich realisierten) Buzzword-Features an. Die grafische Oberfläche (mit nem angepassten Linux drunter) ist komplett skinbar, Firmware-Updates erscheinen regelmäßig.
Man kann eigentlich wirklich alles mit der Kiste machen, was man heutzutage in Media-Player-Richtung machen will – das zeigt auch das gut gelungene Review des wolf-u.li in seinem Blog (Teil 2).
Versteh dit als ne klare Kaufempfehlung. Den A-110 gibts bei gamefreax für günstige 240 EUR, als Festplatte habe ich die Western Digital Green Power WD10EADS mit tausend Gigabyte gewählt (sparsam, leise und kühl).
WLANs sind fast allgegenwärtig. Mit dem Programm WifiTrak (App Store, 0,79€) von Bitrino lässt sich diese These untermauern; es handelt sich um einen gut funktionierenden WLAN-Scanner für’s iPhone.