neue Analog-Kamera: Holga K-200NM

Posted by Matthias | Foto & Bild,Gadgets | Freitag 13 August 2010 13:16

Aus Hong­kong habe ich die Hol­ga K-200NM. End­lich, nach knapp sie­ben Wochen, ist sie da!

Eine 35mm-Klein­bild­ka­me­ra, die eini­ges zu bie­ten hat:

⚬ stan­dard aper­tu­re 1100 sec.
⚬ pla­s­tic lens
⚬ detacha­ble pla­s­tic fisheye
⚬ inte­gra­ted flash (1x AA battery)
⚬ 5 color fil­ters on flash (blue, green, yel­low, red & diffuser)

⚬ mul­ti­ple exposure
⚬ shut­ter release
⚬ hot shoe
⚬ detacha­ble fishe­ye view­fin­der for hot shoe
⚬ tri­pod mount

⚬ stan­dard 35mm film (min. 200 ISO, bet­ter 400 ISO recom­men­ded, esp. with fishe­ye attached)

⚬ 135mm x 75mm x 50mm
⚬ in black, yel­low, red and blue

Das ein­zi­ge, was sie lei­der nicht kann, sind Lang­zeit­be­lich­tun­gen (“bulb mode”). Sie ist soli­de ver­ar­bei­tet, das Plas­tik wirkt stabil.

Ein paar Beispielfotos:

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Film: Kod­ak Eli­te Chro­me (ISO 400) Posi­tiv­film, abge­lau­fen 01/2007, Cross-Ent­wick­lung

Das abnehm­ba­re Fishe­ye-Objek­tiv ist zum Rand hin doch rela­tiv unscharf. Der Farb­blitz ist der Knaller.
Ins­ge­samt steckt viel Spaß in der Kame­ra, ich bin zufrieden.

eBay Hong­kong (Abge­lau­fe­ne Fil­me gibt’s ganz gut bei eBay Deutschland.)

Außer­dem: Hol­ga K-200NM auf face­book / flickr

virtuelle Roland TR-808, 909 & Friends: Hobnox Audiotool

Posted by Matthias | Allgemein | Mittwoch 6 Januar 2010 13:03

Ein 80’s Musik­pro­duk­ti­ons­stu­dio in Flash und Java rea­li­siert: das Hobnox Audio­tool. Ein­fach unglaub­lich gut gemacht, gebo­ten wird unter ande­rem die berühm­te Roland TR-808, TR-909 und eine TB-303. Alles funk­tio­niert, und ist, wie im Musik­pro­gramm Reason, durch vir­tu­el­le Kabel mit­ein­an­der kombinierbar.

Was man bei­spiels­wei­se damit machen kann, zeigt uns SAM auf vimeo:

Pro­bier es selbst: Hobnox Audio­tool (um ’ne Idee zu krie­gen, emp­feh­le ich, mit der Tone Matrix zu beginnen)

Mac vs. PC: 1:0 mit MacSaber

Posted by Matthias | iPhone | Freitag 25 Dezember 2009 13:34

Vor gerau­mer Zeit hat Ian Mad­dox das Damo­kles­schwert über die PCs gehängt - intro­du­cing MacSa­ber.

Mit­hil­fe des seit Jah­ren zur Stan­dard­aus­rüs­tung der trag­ba­ren App­les gehö­ren­den Sud­den Moti­on Sen­sors (eigent­lich zum schnel­len Par­ken der Fest­plat­ten­le­se- und -schreib­köp­fe bei Note­book­sturz gedacht) wird der Lap­top zum clum­si­gen Laser­schwert.

MacSa­ber: Down­load hier. BOUT ONEFIGHT!!

Hal­te auch mit dei­nem iPho­ne dagegen.

Lights­aber Unleas­hed: Hier kos­ten­los im App­S­to­re. JOHNNY CAGE WINS.

digitale Lomografie: VistaQuest VQ1015 Entry

Posted by Matthias | Gadgets | Samstag 7 November 2009 17:25

Auf der Suche nach außer­ge­wöhn­li­chen Kame­ras bin ich auf die VQ1015 Ent­ry von Vista­Quest gestoßen.

vistaquest-vq1015-entry-black

Sie ist kaum grö­ßer als eine Streich­holz­schach­tel, hat einen 1,3 Mega­Pi­xel CMOS-Sen­sor, läuft mit einer AAA-Bat­te­rie, deren Ladung für etwa 80-100 Schnapp­schüs­se reicht. Als Spei­cher­me­di­um dient eine SD-Kar­te mit maxi­mal 2GB Kapa­zi­tät. Bis hier­hin nicht viel mehr als das, was eine nor­ma­le Han­dy-Kame­ra auch kann, aber schau dir die Optik der Fotos an:

vq1015-rotes-rathaus-berlin

vq1015-graffiti-corner-berlin

Natür­lich hat die Kame­ra, die es der­zeit nur in Asi­en gibt, kein eige­nes Dis­play zur Bild­wie­der­ga­be, sodass man, ganz lomo-like, ein wenig sei­nem Glück aus­ge­lie­fert ist (der beim Her­aussli­den auf­pop­pen­de Sucher ist dank Fehl­po­si­tio­nie­rung nicht ernst zu nehmen).
Laut EXIF-Daten der JPEGs hat die Cam eine ISO-Emp­find­lich­keit von 60, was sich in der Anwen­dung durch­aus bestä­tigt - sie ist ver­dammt licht­hung­rig und wirk­lich nur bei Tages­licht zu gebrau­chen. Nichts für den wil­den Club-Abend, leider.

Wei­te­re Features:
-drei sequen­ti­el­le Shots
-10 sec Timer
-Auf­lö­sung 640×480, 1280×1024 und 1600×1200 (letz­te­re interpoliert)
-10 frames/sec MJPEG Film­auf­nah­me, stumm

vq1015-berlin-friedrichshain-frankfurter-allee

vq1015-berlin-alexanderplatz

Außer­dem kann man sie durch Fla­shen einer alter­na­ti­ven Firm­ware zum s/w-Modus bewegen.

Bin hap­py mit dem Ding! Hab bei eBay Hong Kong nen Sech­zi­ger inklu­si­ve Ship­ping gezahlt.

/!\: ZTE MF110 UMTS USB-Stick Treiber killt Snow Leopard

Posted by Matthias | Gadgets | Sonntag 18 Oktober 2009 10:54

Immer mehr DSL-Pro­vi­der bie­ten Neu­kun­den die Mög­lich­keit, die War­te­zeit bis zur Schal­tung des DSL-Anschlus­ses mit einem UMTS-Inter­net­zu­gang zu über­brü­cken - so auch 1&1, die der­zeit den ZTE MF110 UMTS-Stick als kos­ten­lo­ses Modem ver­schi­cken. Erfreut über den OSX-Sup­port habe ich den Stick gleich instal­liert, dann bekam ich fol­gen­des zu sehen:

zte-mf110-join-air-fail

Jepp. Ich habe nur 3-mal links. Chinacra­cker also - das kann nicht funk­tio­nie­ren mit OSX.

Ver­bin­dungs­auf­bau geschei­tert, Feh­ler beim Laden der Netz­werk­kon­fi­gu­ra­ti­on in OSX, nichts reagiert mehr, wie es soll. Nach einem Neu­start hängt der Mac beim Ini­tita­li­sie­ren und lässt mich nicht mehr ins System.

Dank David Glover habe ich her­aus­ge­fun­den, dass der ZTE-Trei­ber die sys­tem­ei­ge­ne libcurl.4.dylib in /usr/lib/ mit einer nicht 64-bit fähi­gen ver­al­te­ten Ver­si­on über­schreibt - und da so ziem­lich jede Kom­po­nen­te des Betriebs­sys­tems auf die­se Libra­ry zugreift, funk­tio­niert (auf gra­fi­scher Ebe­ne) so gut wie gar nichts mehr.

David war so nett, sei­ne libcurl.4.dylib zum Down­load zur Ver­fü­gung zu stel­len, sodass man die­se wie­der in /usr/lib/ legen kann, und alles wie gehabt funk­tio­nie­ren soll­te - even­tu­ell sogar die lei­di­ge Chi­n­ak­rü­cke. Den Kopier­vor­gang erle­digt man ent­we­der im Sin­gle-User-Boot, wozu man sich ein paar Kom­man­dos für die Shell aneig­nen soll­te, oder, falls man ein ande­res OS boo­ten kann, eben in jenem (für Win­dows XP gibt’s zum Bei­spiel MacDri­ve, mit dem man HFS+-Volumes lesen und schrei­ben kann).

Hope that helps.

~kls0e 04/2026: I'd like to apologize for bashing a whole nation here. this is not right.

iPhone App: Photoshop (.com)

Posted by Matthias | iPhone | Samstag 10 Oktober 2009 00:28

Kos­ten­los! Gibt’s bis jetzt nur im U.S. App­S­to­re. Mehr Infos bei pdn und hei­se - hof­fe auf ein bal­di­ges Release im Deutschland.

Hier ein klei­nes Review auf youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=p2iuNp8onfE
Top Notch, Adobe!

iPhone App: virtueller Pantone-Farbfächer

Posted by Matthias | iPhone | Dienstag 22 September 2009 13:29

Wäh­rend mei­ner Aus­bil­dungs­zeit zum Digi­tal­dru­cker war die Farb­me­trik eines der inter­es­san­tes­ten The­men­ge­bie­te. Gene­rell wird in den vier­far­bi­gen Druck­sys­te­men jede dar­stell­ba­re Far­be aus den vier Pro­zess­far­ben Cyan, Magen­ta, Yellow und Key-Color (Schwarz) zusam­men­ge­setzt, dies schränkt den dar­stell­ba­ren Farb­raum, je nach Druck­sys­tem, mehr oder weni­ger stark ein. Des­we­gen gibt’s die soge­nann­ten Son­der­far­ben (Spot Colors), also Far­ben, deren Pig­men­te tat­säch­lich mit dem gewünsch­ten Voll­ton (oder zusätz­li­chen Effekt­pig­men­ten, etwa metal­lic) ein­ge­färbt sind.

Hier­zu­lan­de kon­kur­rie­ren im Druck­be­reich das HKS- und das Pan­to­ne-Farb­sys­tem, bei­de mit eige­nen (recht auf­wän­dig zu pro­du­zie­ren­den und des­halb teu­ren) Farb­fä­chern, wel­che zur Aus­wahl des gewünsch­ten Tons die­nen - Stan­dard-Werk­zeug eines jeden Gra­fi­kers und Druckers.

pantone-fächer

Seit kur­zem bie­tet X-Rite (unter ande­rem bekannt durch Farb­kon­troll­sys­te­me), denen die Mar­ke Pan­to­ne mitt­ler­wei­le gehört, nun die iPho­ne-Appli­ka­ti­on myPAN­TO­NE an - ein vir­tu­el­ler Pan­ton­e­fä­cher für’s iPhone.

mypantone

Sehr schö­nes Tool - man bekommt sogar unge­fäh­re CMYK-Wer­te zur best­mög­li­chen Imi­ta­ti­on durch Pro­zess­far­ben, sowie die Mög­lich­keit, die Far­be als Hex-Code aus­zu­ge­ben und als E-Mail-Bild direkt auf dem iPho­ne zu versenden.

Pro­ble­ma­tisch ist aller­dings, dass das Dis­play des iPho­nes natür­lich nicht kali­briert ist - man kriegt aber die Idee, denk ich.

Der Spaß kos­tet ange­mes­se­ne 7,99 EUR hier im AppStore.

yo, imma let you finish, but.. (Update)

Posted by Matthias | misc | Donnerstag 17 September 2009 12:25

Ich weiß nicht, was mit Kanye West pas­sier­te, als er sei­nen Unfall hat­te. Jeden­falls fand ich sein dama­li­ges Album “Col­lege Dro­pout” doch ziem­lich hör­bar - aber so nach und nach ent­wi­ckelt er sich wirk­lich zu einem ego­zen­tri­schen Ytong-Pfos­ten.

Schon bei den MTV Euro­pe Music Awards 2006 ver­lor er rela­tiv schlecht, damals gegen Jus­ti­ce mit D.A.N.C.E. - bei den dies­jäh­ri­gen MTV Video Music Awards 2009 muss­te dann irgend’ne jun­ge Coun­try-Sän­ge­rin dran glauben:

Naja, ob abge­kar­te­tes Spiel zu Pro­mo-Zwe­cken hin oder her, mir alles egal - inter­es­sant jeden­falls, was das glo­bal vil­la­ge à la 4chan & Co. draus macht, schon sind wir wie­der um ein Meme reicher:

Mehr davon bei knowyourmeme.com

Der eigent­li­che Grund für die­sen Bei­trag ist aller­dings kanyethis.com, wo man nun gan­ze Web­sei­ten kany­en kann.

kanyethis-com

Update:

Für Sachen wie…

…kli­cke auf immaletyoufinish.com.

mdcp.de/xxx: Eigener URL-Verkürzer

Posted by Matthias | Matthias' Webl itself | Donnerstag 10 September 2009 11:59

In die­sen twitt­ri­gen Zei­ten spielt die Län­ge eines Links eine immer grö­ße­re Rol­le, URL-Ver­kür­zungs­diens­te wie bit.ly oder tr.im erfreu­en sich gro­ßer Beliebtheit.

yourls-logo

Dank YOURLS (Your Own URL Shor­te­ner) kann man nun, PHP- und MyS­QL-fähi­gen Web­space mit mod_rewrite-Fea­ture vor­aus­ge­setzt, sei­nen eige­nen Link-Ver­kür­zer betrei­ben. Die Instal­la­ti­on ist schnell erle­digt, und die Usa­bi­li­ty lässt dank API und Java­Script-Book­mar­klet kei­ne Wün­sche offen. Tech­nisch gelöst wird das Gan­ze durch einen 301-Redirect.

Möch­te ich nun also einen Link ver­kür­zen, kli­cke ich ein­fach auf das in der Brow­ser-Tool­bar ange­leg­te Book­mar­klet, und kann anschlie­ßend optio­nal den URL-Teil hin­ter mdcp.de/ fest­le­gen - fer­tig ist der Kurz-Link für die aktu­ell geöff­ne­te Seite!

Gleich mal pro­bie­ren: http://mdcp.de/short

Ein Nach­teil der Geschich­te ist, dass man, sofern man meh­re­re Pro­jek­te auf sei­nem Web­space lau­fen hat, ne gan­ze Men­ge neu­er Datei­en und Unter­ord­ner im Grund­ver­zeich­nis lie­gen hat, aber das hält man schon mal aus, nicht wahr?

Ein Ver­gleich unter­schied­li­cher Tools für den eige­nen URL-Ver­kür­zer fin­det sich übri­gens hier.

Wahl-O-Mania 2009

Posted by Matthias | Allgemein | Mittwoch 9 September 2009 13:22

Am 27. Sep­tem­ber ist es soweit, die Bun­des­tags­wahl 2009 steht bevor. Der Wahl-O-Mat ist auch wie­der da, falls Du nicht weißt, wen oder was.

Bist Du am Wochen­en­de in Berlin?

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Komm unbe­dingt am Sams­tag um 3 zum Pots­da­mer Platz.

Lie­ber stän­dig über­mü­det, als stän­dig überwacht!!1

Ach und hat dein Abge­ord­ne­ter für Netz­sper­ren gestimmt??

Ein klei­nes poli­ti­sches PRO$T.

PS: Hat­te ich eigent­lich schon fol­gen­des erwähnt?

Lemonade by NKeppol

Lemo­na­de by NKeppol

iPhone: OS 3.0 Hints

Posted by Matthias | iPhone | Mittwoch 17 Juni 2009 23:22

Seit heu­te ist die offi­zi­el­le Final des iPho­ne OS 3.0 drau­ßen, neben Copy & Pas­te gehö­ren sicher­lich MMS-Sup­port und das sog. “Tethe­ring”, also der Ein­satz des iPho­nes als Blue­tooth-UMTS-Modem, zu den bes­ten neu­en Fea­tures.

  • Um dein iPho­ne für Tethe­ring frei­zu­schal­ten, besu­che http://www.benm.at/HELP mit dem iPho­ne-Brow­ser, wäh­le dei­nen Netz­be­trei­ber dort aus, und dir wird die ent­spre­chen­de mobi­l­e­con­fig direkt auf dein iPho­ne geschickt.
  • MMS-Ein­stel­lun­gen gibt’s dort auch (zum Abtip­pen). Bevor die MMS-Funk­tio­na­li­tät frei­ge­schal­tet ist, musst du dein iPho­ne nach dem Ein­tra­gen der Set­tings neu starten.

Mit einem ita­lie­ni­schen, sim­lock­frei­en iPho­ne sowie einer deut­schen simyo-Sim­kar­te mit 1GB-Daten­pa­ket läuft bei­des wun­der­bar. Is dit schön.

PS: Soll­te dein Soft­ware-Update mit der Feh­ler­mel­dung -9807 unter MacOS fehl­schla­gen, schau doch mal, ob du nicht den ocspd-Pro­zess mit Litt­leS­nitch geblockt hast. Der muss näm­lich ins Netz dür­fen, damit das Update funktioniert.

Ein Traum in Plaste: Das Diana+ Deluxe Kit

Posted by Matthias | Foto & Bild | Freitag 22 Mai 2009 09:17

In den frü­hen 1960ern das ers­te Mal von der Gre­at Wall Pla­s­tic Fac­to­ry / Hong Kong pro­du­ziert, ist die Dia­na+ mitt­ler­wei­le eine Mit­tel­for­mat-MILF auf dem Gebiet der Lomo­gra­fie.

Jetzt habe ich das wun­der­ba­re Dia­na+ Delu­xe Kit entdeckt!

Ent­hal­ten ist qua­si alles, was das Herz eines Lomo­gra­fen begehrt: Fünf Objek­ti­ve, dar­un­ter ein Ultra-Weit­win­kel, ein Fishe­ye, ein Soft-Tele, dann gibt’s einen Split­zer (varia­ble Blen­de vor dem Objek­tiv für Mehr­fach­be­lich­tun­gen), einen Dia­na+ Flash mit 12 Farb­fil­tern, Blitz­schuh-Adap­ter, Kabel­aus­lö­se­ad­ap­ter, und, ganz wich­tig, eine 35mm-Film-Rück­wand, die aus der Mit­tel­for­mat-Dia­na eine Stan­dard­film-Dia­na macht.

Das Gan­ze gibt’s für 185 EUR bei Ama­zon.

Was man alles so mit der heis­sen Dia­na anstel­len kann, kann man sich hier und da anschau­en. I so want one!

~kls0e 04/2026: Please excuse my loaded wording.

Broadcast Invasion: sich in Live-Übertragungen einschleichen

Posted by Matthias | Allgemein | Mittwoch 20 Mai 2009 19:53

Der Ita­lie­ner Gabrie­le Pao­li­ni ist Welt­re­kord­hal­ter in der Dis­zi­plin Broad­cast-Inva­si­on*, er schleicht sich, so oft er kann, in Live-Über­tra­gun­gen, und macht sei­ne Moves im Hin­ter­grund. ~20.000 Mal. Cool.

http://www.youtube.com/watch?v=urj73phUpyo

http://www.youtube.com/watch?v=vds4Ns4LosA

Anfangs tat er das laut des eng­li­schen Wiki­pe­dia-Arti­kels wohl, um auf das immer­wäh­ren­de AIDS-Pro­blem und ent­spre­chen­de Ver­hü­tungs­mit­tel auf­merk­sam zu machen, aber ich den­ke, da ist auch ein­fach ’ne gan­ze Men­ge Spaß an der Sache dabei.

Kann auf jeden Fall bei mir pen­nen, wenn er mal in Ber­lin ist.

*= hab ich mir jetzt so ausgedacht

Mehr gibt’s halt ein­fach hier.

Zwiebel-TCP: Der Janus Privacy Adapter

Posted by Matthias | Gadgets | Dienstag 28 April 2009 14:43

Lei­der las­sen wir uns die Frei­heit, die uns das Inter­net eigent­lich bie­tet, Stück für Stück neh­men. Ich möch­te mich jetzt nicht über die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung über­ge­ben, geschwei­ge denn über Zen­sur-Recht­fer­ti­gun­gen und vor­ge­scho­be­ne Argu­men­te, statt­des­sen mache ich auf fol­gen­des Gerät­chen aufmerksam:

Der Janus­PA (Pri­va­cy Adap­ter), kaum grö­ßer als ein Stück Kern­sei­fe neben einer Dr. Pep­per-Dose, ist ein fei­nes Stück Hard­ware mit zwei RJ45-Buch­sen, wel­ches Du zwi­schen das Inter­net und dei­nen Rech­ner klemmst - und ab sofort wird jede TCP-Ver­bin­dung über das TOR-Netz­werk on-the-fly anony­mi­siert (oder auch via OpenVPN, wenn Du hast/möch­test).
Strom bekommt der Janus­PA ent­we­der via USB, oder mit­hil­fe eines klei­nen Netzteils.

Lass se log­gen, was se wol­len. Für 200$ inkl. Ver­sand: januspa.com

P.S.: Hier gibt’s übri­gens kos­ten­lo­se Zensursula-Shirts!

Saudi-Arabien: W██blichk█it auf P█p-C█vers

Posted by Matthias | Foto & Bild | Mittwoch 22 April 2009 12:53

Sehr inter­es­sant fin­de ich, auf wel­che Art in Sau­di-Ara­bi­en Zen­sur betrie­ben wird:

Wer, außer Mariah Carey, kann von sich schon behaup­ten, ein ori­gi­nal sau­di­sches, pass­ge­nau auf den Kör­per geschnei­der­tes, Polo­hemd zu besit­zen? Mit solch einem schö­nen Kra­gen noch dazu?

Auch in Riad lässt sich gut Kla­mot­ten-Shop­pen, hahaha.

Noch einer?

Haupt­sa­che, die Schul­ter schwillt dabei nicht an. hahahahaha

Mehr Vor­her-Nach­her gibts hier und hier.

~kls0e 04/2026: I'd like to apologize for being biased and disrespectful here. this is not right.

Stil-Abo: T-Post

Posted by Matthias | Allgemein | Donnerstag 16 April 2009 19:14

Für tol­le T-Shirts würd’ ich mein letz­tes Hemd geben. Jetzt habe ich T-Post gefun­den, the latest Hemd im Abonnement:

T-Post ist ein T-Shirt-Abo aus Schwe­den, du krist für 26€ / Stück (inkl. Por­to) alle ~sechs Wochen ein T-Shirt zuge­sandt, designt von einem Künst­ler, beein­flusst durch und innen bedruckt mit ’nem cur­rent news item.
Allein, dass der fabel­haf­te Ian Ste­ven­son Aus­ga­be #31 gestal­tet hat, ist für mich Grund genug.
Die Shirts sind übri­gens 2001er Ame­ri­can Appa­rels, also super.

allwissend: der unglaubliche Akinator

Posted by Matthias | Allgemein | Mittwoch 15 April 2009 09:09

Von mei­ner lie­ben Mama habe ich den Link zum Aki­na­tor bekom­men, einem schier all­wis­sen­den Dschinn aus der AJAX-Wun­der­lam­pe.

Das Spiel­prin­zip besteht dar­in, dass Du dir irgend­ei­ne rea­le oder fik­ti­ve Per­son aus­denkst, und dem Aki­na­tor ein paar Fra­gen zu ihr mit fünf Stu­fen zwi­schen Ja und Nein beant­wor­test - er sto­chert sto­chas­tisch und errät sie. Wirk­lich! Mit erstaun­lich hoher Treff­si­cher­heit, und meist mit unter 15 Antworten.
Natür­lich darf man auch mit­hel­fen, die Sin­ne des Aki­na­tors zu schär­fen, indem man nach erhal­te­ner Ant­wort die Rich­tig­keit gege­be­nen­falls bestä­tigt, ansons­ten die kor­rek­te Ant­wort eingibt.

Unbe­dingt aus­pro­bie­ren: Aki­na­tor - the Web Genius

SFW: Diesel’s virales XXX

Posted by Matthias | Allgemein | Donnerstag 9 April 2009 12:24

Man mag ja von vira­lem Mar­ke­ting hal­ten, was man will, aber manch­mal kom­men doch echt ganz wit­zi­ge Din­ger dabei raus - so auch die­ser Safe-for-Work-Strei­fen von Diesel.

https://www.dandad.org/work/d-ad-awards-archive/diesel-sfw-xxx

Mehr sowas gibt’s bei pornsfw.com.

Firefox: Nativ skinnen mit Personas

Posted by Matthias | Allgemein | Donnerstag 2 April 2009 09:22

Ab sofort kann man, dank einer von der Mozil­la Foun­da­ti­on zur Ver­fü­gung gestell­ten Erwei­te­rung namens Per­so­nas, sei­nen Fire­fox ohne 3rd-par­ty-Plug-Ins skinnen.

Es gibt bereits vie­le dunk­le The­mes in der dor­ti­gen Gale­rie, aber kein vor­han­de­nes hel­les konn­te mich so rich­tig über­zeu­gen - ich hab des­we­gen selbst eins gemacht, ziem­lich dezent, wie ein Brow­ser-Skin mei­ner Mei­nung nach eben sein soll­te (namens “odsbutz”, gibt’s hier).

In die­sem Zusam­men­hang auch vie­le Grü­ße an die Fami­lie Personnaz!

ye aulde treasure: ASCII ART

Posted by Matthias | Allgemein | Freitag 27 März 2009 12:49

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Genau wie Tob lie­be auch ich Pixel, und somit auch ASCII ART. Wenn Dir sowas auch gefällt, schau unbe­dingt bei Roy von Supe­ri­or Art Crea­ti­ons vor­bei - er ist sozu­sa­gen *der* Seni­or Coun­sell­or der Shader-Blocks-Tafel­run­de, viel­leicht erin­nert Dich ja sogar die ein oder ande­re Gra­fik an dei­ne 56k-Zeit, mit Unmen­gen von gesplit­te­ten RARs UHARCs und soul-tou­ch­ing Intros und NFOs.

Ich erstar­re vor Ehrfurcht.

Kunst: Michael Davidsons psychedelische Fotomikrografie

Posted by Matthias | Allgemein | Dienstag 10 März 2009 22:23

Auf VBS.tv gibt’s ja so eini­ges inter­res­san­tes & unter­hal­ten­des, so auch die­se vier­tei­li­ge Repor­ta­ge über Micha­el David­son, der Kunst auf Micro­chips erforscht und mit Hoch­leis­tungs­mi­kro­sko­pen fotografiert.


µm-Wal­do

Die­se soge­nann­ten Dood­les darf man in sei­nem Sili­con Zoo bestaunen.

Hier die Repor­ta­ge: https://www.dailymotion.com/embed/video/xv4p7g

Code Sketching: Processing

Posted by Matthias | Allgemein | Mittwoch 25 Februar 2009 11:30

Es gibt eine inter­es­san­te, visu­ell ori­en­tier­te Pro­gram­mier­spra­che namens Pro­ces­sing, mit der aller­lei schö­ne Sachen ange­stellt wer­den. Zum Bei­spiel Monster: 

#redacted as of 2026/04 for security reasons.

Mons­ter von Moritz Pein

Bei rmx.cz gibt’s eine tol­le Gale­rie.

Weird Tunes: Microsoft Songsmith

Posted by Matthias | Windows | Dienstag 17 Februar 2009 23:24

Seit ein paar Tagen gibt’s die Demo von Micro­softs Com­pu­ter-Band Song­s­mith. Die Soft­ware gene­riert auto­ma­tisch Akkor­de zum gege­be­nen Input, und legt, je nach Gen­re-Wahl (pop, R&B, hip-hop, rock, jazz, und reg­gae), einen mehr oder weni­ger pas­sen­den Beat in wähl­ba­rer Stim­mung (joyful, sad, jaz­zy) drunter.


Screen­shot von cnet.com

Wirk­lich lus­tig wird das Gan­ze, wenn man die Vocals bekann­ter Lie­der ein­speist, zu denen man viel­leicht sogar einen emo­tio­na­len Bezug hat, oder zumin­dest eine Stim­mung mit ihnen verbindet.

So rollt gera­de eine you­tube-Wel­le mit mal mehr, mal weni­ger, sehens­wer­ten Song­s­mith-Inter­pre­ta­tio­nen an, beson­ders schön fand ich John­ny Cashs Hurt:

..außer­dem die per­fek­te Kri­sen­ma­nage­men­tap­pli­ka­ti­on, wie Kul­tur­tech­no-Kom­po­nist Johan­nes Kreid­ler, unter ande­rem bekannt durch sei­nen GEMA-Pro­test (hei­se, video), in fol­gen­dem Video beweist.

Die sechs­stün­di­ge Demo gibt’s hier zum Down­load. Viel Spaß…

P.S.: Das däm­li­che Micro­soft-Wer­be­vi­deo mit vie­len Eth­ni­en gibt’s auch noch.

Chiptunes: SidPlay 4

Posted by Matthias | Allgemein | Dienstag 17 Februar 2009 00:47

Andre­as Var­ga hat einen neu­en Mei­len­stein sei­nes Chip­tu­ne-Play­ers für den Mac releast.

Screen­shot von sidmusic.org

Die an iTu­nes ange­lehn­te Ober­flä­che von Sid­Play 4 ist gut durch­dacht und gera­de in Ver­bin­dung mit der High Vol­ta­ge SID Coll­ec­tion ein wirk­lich fei­nes Stück Software.

Down­load kos­ten­los auf sidmusic.org/sidplay/mac.

Needle in the haystack: schöne Bildschirmschoner (Update)

Posted by Matthias | Allgemein | Dienstag 27 Januar 2009 15:16

Bild­schirm­scho­ner gibt’s bekannt­lich wie Sand am Meer. Um ein Mehr an idle-Atmo­sphä­re genie­ßen zu kön­nen, bedarf es akri­bi­scher Sand­siebung, hier mei­ne Favou­ri­tes:

https://www.youtube.com/watch?v=I884Qy6idQI

Unter MacOS 10.X: Flur­ry. Apple.

Unter Win­dows aller­dings sind die mit­ge­lie­fer­ten Alt-Schü­ler nicht mehr zeit­ge­mäß, also bit­te mehr Sand in die Sanduhr:

  • Flur­ry Win32
    Matt Ginz­ton von MaD­doG Soft­ware schenkt uns sei­nen Win­dows-Port von Flur­ry. Die­ser sieht aber, je nach Gra­fik­chip, von fast genau­so bis eher unge­nieß­bar aus.
  • Elec­tric Sheep
    Elec­tric Sheep von Scott Dra­ves ist ein ganz beson­ders schö­ner Bildschirmschoner.

    Das Kon­zept hin­ter den gewal­ti­gen, traum­haft viel­sei­ti­gen, Ren­de­rings ist die Ant­wort auf die Fra­ge, was Com­pu­ter wohl so träu­men mögen. Tech­nisch funk­tio­niert das gan­ze mit­hil­fe eines wäh­rend der Saver-Lauf­zeit akti­ven P2P-Ver­tei­lungs­ver­fah­ren, wel­ches die nacht­ak­ti­ven Rechen­knech­te kol­lek­tiv clus­ter-träu­men und ihre elek­tri­schen Schaf­f­rak­ta­le unter­ein­an­der aus­tau­schen lässt. Da dies in MPE­G2-Bruch­stü­cken resul­tiert, ist sowohl ein biss­chen Fest­plat­ten-Cache (ab einem Gig sinn­voll), als auch eine dicke Pipe (DSL 2Mbit+), erfor­der­lich. Gibt’s übri­gens auch für OSX. Vie­len Dank an Jan, der mir Elec­tric Sheep gezeigt hat!

  • Drem­pels
    Außer­dem gibt’s noch Drem­pels von Geiss­werks. Obwohl auch die­ser, in Echt­zeit ren­dern­de, Bild­schirm­scho­ner wun­der­schön anzu­se­hen ist, braucht er wesent­lich weni­ger Res­sour­cen als die ande­ren Picks, und soll wohl auch schon auf 0,3-GHZ-Systemen flüs­sig laufen.

    https://www.youtube.com/watch?v=3iYsJ27C4q0

    Auch als Desk­top-Over­lay macht er eini­ge gute Figu­ren, und man kann sogar sei­ne eige­nen Tex­tu­ren ver­wen­den. Die­se soll­ten natür­lich kachel­bar sein - ein guter Such­be­griff für flickr oder Goog­le Bil­der ist bei­spiel­wei­se “seam­less tile”. So hab ich auch mein der­zei­ti­ges Drem­pels-Motiv gefunden.

Update: Um Drem­pels unter Win­dows XP lauf­fä­hig zu machen, muss man die drempels.exe im Win­dows-Ver­zeich­nis in drempels.scr umbe­nen­nen und ins Windows\system32-Verzeichnis verschieben.

Windows 7 beta auf dem EeePC 1000H

Posted by Matthias | Windows | Samstag 17 Januar 2009 11:14

Nur kurz: Ich habe die Win­dows 7 public beta (Build 7000, der­zeit hier kos­ten­los zum Tes­ten erhält­lich) auf mei­nem EeePC 1000H instal­liert, und muss sagen, dass die­se wirk­lich sehr snap­py und respon­si­ve läuft (sub­jek­tiv sogar bes­ser als das vor­he­ri­ge XP Pro!).

Zur Instal­la­ti­on habe ich ein­fach die ISO gemoun­tet und aus Win­dows XP her­aus instal­liert - sonst nicht so mei­ne Art, aber diver­se Anlei­tun­gen, die Instal­la­ti­on von ner USB-HDD zu boo­ten, haben lei­der nicht gefruch­tet (der EeePC hat kein opti­sches Laufwerk).

Alles, was man sonst noch so zur Instal­la­ti­on braucht (Trei­ber, Hints, und sowas) gibt’s übri­gens drü­ben bei myeee. Scha­de, dass die beta wohl im Herbst deak­ti­viert wer­den wird - freu mich auf die final.

Update: Hier ein funk­tio­nie­ren­des how-to zur USB-Stick-Instal­la­ti­on mit vor­he­ri­gem Win­dows XP.

Street-Art: Inflatable Bag Monsters

Posted by Matthias | Allgemein | Freitag 16 Januar 2009 11:48

Sehr cool, was Joshua Allen Har­ris da macht: Er schnei­dert Skulp­tu­ren aus Plas­tik­pla­nen und instal­liert die­se auf den Abluft­git­tern der New York Sub­way, sodass, immer, wenn eine U-Bahn durch­rauscht, Krea­tu­ren an der Ober­flä­che auf­cree­pen und die Stadt kurz­zei­tig in einen auf­blas­ba­ren Juras­sic Park wan­deln. Sieh selbst:

Groß­stadt­dschun­gel via Cyni­cal-C

Networked Media Tank Popcorn Hour A-110

Posted by Matthias | Gadgets,Hardware | Sonntag 11 Januar 2009 17:15

End­lich ein Hard­ware-Play­er, der mich voll über­zeugt. Der Pop­corn Hour A-110 von Sya­bas ist ein soge­nann­ter “Net­work­ed Media Tank”, also ein Inter­net- und LAN-fähi­ges Gerät zum Anschluss an den Fern­se­her, wel­ches Medi­en­da­tei­en aller Art anzei­gen und abspie­len kann - das behaup­ten vie­le Her­stel­ler von ihren Gerä­ten, nur Sya­bas ist es wirk­lich gelungen.

Wenn man den Pop­corn mit der optio­na­len inter­nen SATA-Fest­plat­te aus­stat­tet, hat man ein wirk­lich fast all­um­fas­sen­des Medi­en­cen­ter an der Glot­ze: 1080p ups­ca­ling, HDMI, You­tube, Pod­casts, Bit­tor­rent, FTP, XviD, x264, MKV, WMV füh­ren mei­ner Mei­nung nach die nahe­zu end­los erschei­nen­de Lis­te der (tat­säch­lich rea­li­sier­ten) Buz­zword-Fea­tures an. Die gra­fi­sche Ober­flä­che (mit nem ange­pass­ten Linux drun­ter) ist kom­plett skin­bar, Firm­ware-Updates erschei­nen regelmäßig.

Man kann eigent­lich wirk­lich alles mit der Kis­te machen, was man heut­zu­ta­ge in Media-Play­er-Rich­tung machen will - das zeigt auch das gut gelun­ge­ne Review des wolf-u.li in sei­nem Blog (Teil 2).

Ver­steh dit als ne kla­re Kauf­emp­feh­lung. Den A-110 gibts bei game­fre­ax für güns­ti­ge 240 EUR, als Fest­plat­te habe ich die Wes­tern Digi­tal Green Power WD10EADS mit tau­send Giga­byte gewählt (spar­sam, lei­se und kühl).

iPhone: WLANs finden und scannen

Posted by Matthias | iPhone | Samstag 27 Dezember 2008 14:52

WLANs sind fast all­ge­gen­wär­tig. Mit dem Pro­gramm Wifi­Trak (App Store, 0,79€) von Bit­ri­no lässt sich die­se The­se unter­mau­ern; es han­delt sich um einen gut funk­tio­nie­ren­den WLAN-Scan­ner für’s iPhone.

Wie man dem Screen­shot ent­neh­men kann, erkennt Wifi­Trak auch schwa­che WLANs (wesent­lich genau­er als der in iPho­ne­OS inte­grier­te WLAN-Mana­ger) sowie die hof­fent­lich ver­wen­de­te Ver­schlüs­se­lung der Net­ze in Reichweite.
Auch die MAC-Adres­se des Access Points gibt’s sofort. Seit Ver­si­on 2.0 ist es mög­lich, per Con­nect-But­ton auf ein Netz­werk zuzu­grei­fen, sofern man den ent­spre­chen­den Netz­werk­schlüs­sel kennt.

Wenn die WLAN-Ver­bin­dung steht, kann es unter Umstän­den inter­es­sant sein, zu wis­sen, wel­che Gerä­te sonst noch so im glei­chen Netz hän­gen: Hier kommt Snap (App Store, 1,59€) von 9bit Labs ins Spiel.

Snap ist im Grun­de nichts ande­res als ein eben­falls gut funk­tio­nie­ren­der Netz­werk- und Port-Scan­ner, der sozu­sa­gen ein­fach her­um­fragt, wer denn so da ist, und was wer zu bie­ten hat.
Zunächst bekommst Du das Such­re­sul­tat in Form einer Lis­te gefun­de­ner Hosts mit enspre­chen­den IP-Adres­sen, und mit­hil­fe der MAC-Adres­sen-Kate­go­ri­sie­rung ver­sucht Snap sogar, die Her­stel­ler der gefun­de­nen Netz­werk­ge­rä­te zu ermitteln.

Soweit, so gut. Rich­tig span­nend wird’s aber, wenn man die Ser­vices, die so auf den ein­zel­nen Gerä­ten lau­fen, via Port-Scan abfragt:

Hier bei­spiels­wei­se das Ergeb­nis für mei­nen Rou­ter Speed­Port W701V (dank speed2fritz mit Fritz­Box-Firm­ware). Sofern die gefun­de­nen Diens­te vom iPho­ne unter­stützt wer­den (etwa HTTP-Ser­ver), kann man aus Snap direkt auf die­se zugreifen.

Hap­py Scanning!

Mac: Apple Extended Keyboard II

Posted by Matthias | Apple,Hardware | Dienstag 23 Dezember 2008 20:23

Wäh­rend mei­ner Tätig­keit als Sys­tem-Admi­nis­tra­tor fin­de ich des Öfte­ren Hard­ware - so auch ein fast unbe­nutz­tes Apple Exten­ded Key­board II von ’95 mit ADB-Anschluss. Glück­li­cher­wei­se habe ich auf eBay noch einen funk­tio­nie­ren­den uKey-Adap­ter bekom­men (ADB auf USB), jetzt hängt mein neu­es Lieb­lings­brett an mei­nem Mac­Book, voll kom­pa­ti­bel mit OSX (10.5) und sogar schon auf EFI-Ebe­ne aktiv (z.B. zum Boot Cam­pen von Win­dows). I like.

Kurzinfo: HDD-DVD-Recorder LG RH-387H (Update)

Posted by Matthias | Gadgets | Donnerstag 11 Dezember 2008 13:46

Ein paar Infos zum Fest­plat­ten-DVD-Recor­der mit DivX “RH-387H” von LG:

  • Unter­stütz­te Formate

Neben den offi­zi­ell unter­stütz­ten Codecs MPEG2 und DivX kommt die Soft­ware des Geräts auch mit XviD und MPEG1 klar, wich­tig ist, dass der Datei­na­me mit .avi, .divx, oder .mpg endet. Selbst nicht-stan­dard­kon­for­me M(S)VCDs wer­den in den meis­ten Fäl­len zuver­läs­sig abge­spielt, aller­dings ist bei der ein oder ande­ren Datei kein Vor-/Zu­rück­spu­len mög­lich. Sowohl AC3- als auch MP2/MP3-Ton­spu­ren stel­len kein Pro­blem dar.
Unter­ti­tel wer­den als gleich­na­mi­ge .srt/.smi unter­stützt, Matros­kas (.mkv) kann er nicht.

  • USB-Geschwin­dig­keit

Wie vie­le ande­re Gerä­te sei­ner Klas­se besitzt der RH-387H zwar eine USB-Host-Schnitt­stel­le, aller­dings in USB 1.1-Norm. Wenn Du Glück hast, liegt der Daten­trans­fer also bei etwa einem Mega­byte pro Sekun­de. Zum DivX-Abspie­len vom USB-Stick reicht die Geschwin­dig­keit wei­test­ge­hend (außer bei extrem hohen Bit­ra­ten), aber um ein grö­ße­res Archiv auf die inter­ne 160GB-Fest­plat­te zu kopie­ren, soll­te man sich etwa zwei, drei Tage (durch­ge­hend) Zeit neh­men. Glück­li­cher­wei­se gibt’s eine Mar­kier-Funk­ti­on, sodass nicht alle Files ein­zeln kopiert wer­den müs­sen. Das Kopie­ren funk­tio­niert übri­gens nur zur inter­nen Fest­plat­te hin, anders­her­um sieht’s schlecht aus.

  • USB-Gerä­te

Das ange­schlos­se­ne Gerät darf über maxi­mal eine Par­ti­ti­on ver­fü­gen, die­se muss im FAT16/32-For­mat ange­legt sein (lan­ge Datei­na­men wer­den unter­stützt). Außer­dem lie­fert die USB-Buch­se zu wenig Saft für z.B. exter­ne 2.5″-Festplatten, für USB-Flash-Gerä­te reicht es aller­dings. Wenn Du also eine exter­ne Fest­plat­te anschlie­ßen möch­test, soll­te die­se mit einem eige­nen Netz­teil ver­sorgt werden.

  • MPE­G2-Datei­en mit meh­re­ren Tonspuren

Der RH-387H spielt grund­sätz­lich nur die ers­te in der Datei ent­hal­te­ne Ton­spur ab, lei­der gibt’s hier kei­ne Auswahlmöglichkeit.

Unterm Strich bin ich mit der Kis­te zufrie­den, nicht zuletzt wegen des guten Preis/­Leis­tungs-Ver­hält­nis­ses.

Update:

Lei­der hat die inter­ne IDE-Fest­plat­te des Play­ers ein (mir) unbe­kann­tes Datei­sys­tem - mach Dir am bes­ten gar nicht erst die Arbeit, das Ding aus­ein­an­der­zu­neh­men. Nach einem Free­ze mit “HELLO” im Dis­play funk­tio­niert er jetzt zum Glück wie­der .

iPhone App: SC68 Player

Posted by Matthias | iPhone,Musik | Montag 1 Dezember 2008 23:09

Chip­tu­nes, trag­ba­re Gerä­te, und so: Mir ist eben der kos­ten­lo­se SC68 Play­er (App Store) von Fre­d­rik Ols­son über den Weg gelau­fen. Er bie­tet Dir ein Par­al­lel-iTu­nes aus dem Chip­tu­ne-Uni­ver­sum.. Großartig.

Du kannst die (ein paar KB gro­ßen) Tracks direkt auf dei­nem iPho­ne spei­chern und anhö­ren, das Archiv wird regel­mä­ßig gewar­tet und erweitert.

Auch die bereits erwähn­ten Künst­ler Dub­mood und Mak­to­ne sind mit eini­gen Lie­dern ver­tre­ten, lei­der fehlt der­zeit noch Estrayk. Des­we­gen hier und jetzt:

Estrayk/PARADOX: The HER Collection

Die HER-Coll­ec­tion ist mein abso­lu­ter Favou­ri­te unter den Chip­tu­ne-Alben Music Disks. Am bes­ten, Du lädst sie dir direkt bei pouet.net run­ter, mit Stand-Alo­ne-Play­er und tol­lem Artwork.

Hier gibt’s sie aber auch als HQ-MP3: Estrayk - The HER Coll­ec­tion [MP3].zip

..und hier ne klei­ne Hör­pro­be: –

EPIC.

How-to: Chiptunes in MP3s umwandeln

Posted by Matthias | Musik,Windows | Sonntag 30 November 2008 19:45

Chip­tu­nes (Wiki­pe­dia) sind der Knal­ler. Das Pro­blem ist nur, dass man gän­gi­ge (trag­ba­re) digi­ta­le Musik­spie­ler nur mit gro­ßen Mühen dazu über­re­den kann, sie im Ursprungs­for­mat abzu­spie­len - am ein­fachs­ten ist es, sie ins MP3-For­mat zu kon­ver­tie­ren. Und das geht so:

Du brauchst

  • Win­dows
  • Win­amp
  • CDex mit LAME-MP3-Enco­der (oder jedes ande­re Pro­gramm, das WAVs in MP3s kodiert)
  • dei­ne Lieb­lings-Chip­tu­nes, ein biss­chen tem­po­rä­ren Fest­plat­ten­platz, ein biss­chen Zeit

1. Zunächst erstellst Du dir in Win­amp eine Play­list mit den Chip­tu­nes, die Du umwan­deln möch­test. Anschlie­ßend öff­nest Du die Win­amp-Ein­stel­lun­gen, zunächst um die Abspiel-Ein­stel­lun­gen für Chip­tu­nes zu optimieren:

Win­amp-> Optio­nen-> Ein­stel­lun­gen-> Plug-ins-> Ein­ga­be, dann Dop­pel­klick auf Null­soft Modul Dekoder

Hier stellst Du unter Aus­ga­be­qua­li­tät die Mix-Rate auf 44100 hz, damit es rich­tig kna­ckig klingt, wür­de ich die Inter­po­la­ti­on deaktivieren.

2. Anschlie­ßend sagst Du Win­amp, dass die abge­spiel­te Musik nicht über die Laut­spre­cher, son­dern als Datei auf die Fest­plat­te aus­ge­ge­ben wer­den soll: Win­amp-> Optio­nen-> Ein­stel­lun­gen-> Plug-ins-> Aus­ga­be, dort den Null­soft Disk Wri­ter akti­vie­ren. Die Ein­stel­lun­gen im Screen­shot sind ok, nur das Ver­zeich­nis, in dem die WAV-Datei­en zwi­schen­ge­la­gert wer­den, soll­test du bestimmen.

3. Sobald du mit OK bestä­tigt hast, kann es los­ge­hen. Lass Win­amp ein­fach die gan­ze Play­list “abspie­len”, ach­te aber unbe­dingt dar­auf, dass weder shuff­le (Zufalls­wie­der­ga­be) noch repeat (Lied­wie­der­ho­lung) akti­viert sind.
Wenn Win­amp fer­tig ist, has­te Dei­ne Chip­tu­nes schon mal als (ziem­lich gro­ße) unkom­pri­mier­te WAV-Datei­en auf der Platte.

4. Jetzt soll CDex die WAVs in MP3s umwan­deln. Die Kom­pri­mie­rungs­ein­stel­lun­gen unter CDex-> Opti­ons-> Set­tings-> Enco­der sind Geschmacks­sa­che, mit denen im Screen­shot machst Du nichts falsch:

5. Nun sagst Du CDex nur noch, wo die zu kom­pri­mie­ren­den WAV-Datei­en liegen.
Klick hier­zu auf , wäh­le das WAV-Ver­zeich­nis aus und dann GIB IHM mit Con­vert.

Super! Jetzt has­te Chip­tu­ne-MP3s im WAV-Ver­zeich­nis! Die WAVs kön­nen jetzt gelöscht werden.

6. Schön wäre es abschlie­ßend, den MP3s rich­ti­ge ID3-Tags (Wiki­pe­dia) zu ver­pas­sen, damit beim Abspie­len auch der rich­ti­ge Titel, Inter­pret, etc. ange­zeigt wer­den - das geht wun­der­bar mit MP3Tag, einem extrem guten Free­ware-MP3-Tag-Edi­tor von Flo­ri­an Heidenreich.

Voi­là!

Wei­ter­füh­ren­des:

Sad Steve: kostenlos MP3s downloaden

Posted by Matthias | Musik | Montag 24 November 2008 23:54

Viel­leicht hast Du von seeqpod.com gehört, eine Art MP3-Goog­le, das sogar noch einen Schritt wei­ter als der MP3-Index­er g2p.org geht, und die im digi­ta­len Daten­netz gefun­de­nen MP3-Datei­en gleich per Flash­play­er zum Anhö­ren und Play­lis­ten bereitstellt..

..bei­des kei­ne schlech­ten Ser­vices, aber SadSteve.com ist der unge­schla­ge­ne König in Sachen MP3s kos­ten­los im Netz fin­den. Probier’s aus (wird dort auch nicht geloggt, wenn man deren FAQ glau­ben darf). ACHTE AUF DIE LIZENZBESTIMMUNGEN! NUR FREI & LEGAL ERHÄLTLICHES ZIEHEN!!

Kunst: Tadanori Yokoo

Posted by Matthias | Allgemein | Samstag 22 November 2008 13:52

Tad­an­ori Yokoo (sprich “yoko-o”) ist ein 1936 in Japan gebo­re­re­ner Illus­tra­tor und Grafik-Designer.
Um einen Ein­druck des­sen, was mich an sei­nen Wer­ken fas­zi­niert, zu bekom­men, soll­test Du dir fol­gen­des Video ansehen:


Sei­ne in den 1960er Jah­ren geschaf­fe­nen Pop-Ani­ma­tio­nen sind sju­per. Das fol­gen­de “Kachi Kachi Yama” von 1965 ist, wenn ich rich­tig lie­ge, die action­rei­che Sto­ry eines Geheim­agen­ten, der in acht Minu­ten mehr erlebt, als so man­cher James Bond in andert­halb Stunden.

Vie­le sei­ner Wer­ke kann man in guter Auf­lö­sung bei Goog­le Bil­der bestau­nen, oder noch bes­ser, auf sei­ner offi­zi­el­len Home­page tadanoriyokoo.com / dort in sei­nem blog (japa­nisch).

OSX Widget: Links verkürzen mit tr.im

Posted by Matthias | Allgemein | Montag 17 November 2008 15:32

Bis­her war ich in Sachen URL-Ver­kür­zer ein gro­ßer Fan von kuerzer.de, ein schnel­ler und zuver­läs­si­ger Ser­vice, mit wel­chem man einen (lan­gen) Link in kuerzer.de/<ID> ver­wan­deln kann - die ID ist optio­nal auch selbst festlegbar.
Aller­dings muss man auch hier seit eini­ger Zeit zur Zom­bie­ab­wehr das Rech­nen von 1-10 üben, was ein klei­nes biss­chen nervt (zumal das Feld hier­zu dort liegt, wo vor­her das Feld zur ID-Ein­ga­be war, was mich doch immer wie­der ein wenig ver­wirrt). Des­we­gen habe ich mich auf die Suche nach einer Alter­na­ti­ve gemacht, und auch was schö­nes gefunden:

Mit dem tr.im-Widget kann ich nun mit einem Klick noch kür­ze­re URLs zu erstel­len, wel­che auch gleich auto­ma­tisch in der Zwi­schen­ab­la­ge lan­den und sofort ein­satz­be­reit sind.

Hier zu bekom­men: http://tr.im/15rd

tr.im lässt sich natür­lich auch ohne OSX ganz nor­mal im Brow­ser nutzen.

Backup: Verzeichnisse synchronisieren an PC und Mac

Posted by Matthias | Windows | Montag 17 November 2008 14:49

Sowohl für Win­dows als auch für OSX gibt es ver­schie­de­ne, mehr oder weni­ger gut funk­tio­nie­ren­de Back­up-Lösun­gen. Unter Win­dows set­ze ich die award­ge­tränk­te Free­ware Dir­Sync ein, ein wirk­lich sehr gutes Tool. Dir­Sync kann sogar mit­tels Prüf­sum­men der Datei­in­hal­te ver­glei­chen und auf Inte­gri­tät prü­fen, und in Ver­bin­dung mit der win­dows­ei­ge­nen Netz­lauf­werk­funk­ti­on las­sen sich so auch siche­re Back­ups übers Netz­werk anlegen.

Dir­Sync Screen­shot von dirsync.de

Das OSX-Äqui­va­lent ist Chro­no­Sync, wel­ches zwar 30$ kos­tet, aber ein­wand­frei funk­tio­niert und sogar einen Zeit­pla­ner mit­bringt, der sich, ähn­lich dem Time-Machi­ne-Icon, neben der Uhr in der Fin­der­leis­te plat­ziert. Sehr nütz­lich fin­de ich die Funk­ti­on, einen Back­up-Vor­gang auto­ma­tisch zu star­ten, sobald ein bestimm­tes Volu­me gemoun­tet (USB- oder Netz-)Laufwerk ein­ge­bun­den wird: Ein­fach die Back­up-USB-Fest­plat­te ein­ste­cken, und schon wer­den die im ent­spre­chen­den Back­up-Job hin­ter­leg­ten Ver­zeich­nis­se abge­gli­chen und aktualisiert.

Chro­no­Sync-Screen­shot von versiontracker.com

iPhoto: Galerien für’s Web exportieren

Posted by Matthias | Foto & Bild | Sonntag 16 November 2008 22:26

Glück­li­cher­wei­se habe ich damals zu mei­nem 18. Geburts­tag eine Digi­tal­ka­me­ra von mei­ner Mut­ter bekom­men, und seit­dem ein fast von selbst immer grö­ßer wer­den­des digi­ta­les Foto-Archiv angelegt.

Um die­se Schät­ze nicht in mei­ner iPho­to-Libra­ry ver­stau­ben zu las­sen, habe ich sie mit­hil­fe des Plug-Ins Web­Ex­port in Web-Gale­rien expor­tiert und sie zu einem Fami­li­en-Foto­al­bum zusammengefasst.

Da Web­Ex­port unter ande­rem ein Sim­ple­View­er-Tem­p­la­te beinhal­tet, sehen die elek­tri­schen Erin­ne­run­gen D; an den Ita­li­en-Urlaub vor eini­gen Wochen jetzt so aus:

Fein.

iPhone App: Smule Ocarina

Posted by Matthias | iPhone,Musik | Sonntag 16 November 2008 21:47

WOW. Ich hau gleich noch ein Micro-Review hin­ter­her, denn das, was Smu­le da gecodet haben, muss man gese­hen haben: Oca­ri­na (App Store) ist das ers­te ech­te Instru­ment für das iPhone.

Eini­ge ken­nen die Oca­ri­na viel­leicht aus den Video­spie­len um Zel­da (zB. Oca­ri­na of Time), wel­che ich auch gern auf ver­schie­de­nen Kon­so­len gespielt habe.

Mit Smu­le Oca­ri­na kann man nun das eige­ne iPho­ne in eben eine sol­che Oca­ri­na verwandeln.

Hier das offi­zi­el­le Video:

Schon mal echt gut. Das abso­lu­te Kil­ler-Fea­ture besteht aber dar­in, dass man sein digi­ta­les Flö­ten­spiel mit ande­ren Oca­ri­na-Benut­zern tei­len kann:

Mit­hil­fe des inte­grier­ten GPS-Moduls wer­den also die gesam­ten Oca­ri­na-Spie­ler, die zum Zeit­punkt der Benut­zung online sind, auf einen in Echt­zeit ger­en­der­ten Glo­bus gemappt und durch leuch­ten­de Punk­te dar­ge­stellt, von denen jeder im Wech­sel sei­ne ~20 Sekun­den Oca­ri­na-Spiel zum Bes­ten geben darf.

Mit­hil­fe von Herz- oder For­ward-Sym­bol kann man den aktu­el­len Künst­ler auch bewer­ten, und ihm somit zu einem höhe­ren Ran­king verhelfen.

Genia­les Ding. Auch für 0,79 EUR.

offi­zi­el­le Oca­ri­na-Sei­te bei smule

iPhone App: PhotoSwap

Posted by Matthias | Foto & Bild,iPhone | Sonntag 16 November 2008 14:54

Im App Store kos­ten­los unter der Rubrik “sozia­le Net­ze” geführt, gibt es seit eini­ger Zeit das Pro­gramm Pho­toS­wap für’s iPho­ne und iPod touch.

Das Prin­zip der Soft­ware ist so ein­fach wie genial:

Du sen­dest ein Foto in die Welt…

…und bekommst dafür eins zurück.

Sofort auf dein Dis­play, und nur zum Anschau­en: Zoo­men und Spei­chern sind (außer per Screen­shot) nicht mög­lich. Man kann aller­dings auf emp­fan­ge­ne Bil­der mit­tels Rep­ly-Knopf ant­wor­ten - get out your pen and paper oder so. Wer möch­te, kann die vom iPho­ne stan­dard­mä­ßig im Foto gespei­cher­ten GPS-Posi­ti­ons­da­ten mit­schi­cken, denn Goog­le Maps ist auch hier inte­griert, und gleich per Short­cut ent­spre­chend aufrufbar.

Macht echt Spaß, also wer kann: unbe­dingt ausprobieren.